Mitmachaktion:
Bildungsfreiheit - schrittweise vorwärts
Folgende Mail erreichte uns vom Schweizer Elternforum (Die Mailadresse zwecks Antwort ist This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. ) Antworten sind bis zum 15. Mai erbeten:
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde
Seit Jahren befasst sich das Schweizer Elternforum mit Fragen der
Bildungsfreiheit. Sie finden nachstehend ein Zwischenresultat unserer
Anstrengungen in Form einer Arbeitsunterlage und einer Vorinformation zum
Europäischen Symposium für Bildungsfreiheit (Ort/ und Termin/e sind in
Planung und wird/werden später mitgeteilt).
Wir unterbreiten Ihnen acht grundlegende Fragen zum Thema Bildungsfreiheit
mit der Bitte, Antworten (allein oder in Zusammenarbeit) dazu zu formulieren
und uns diese zuzustellen. Wir planen die Antworten zu sammeln und auf
geeignete Wese zu veröffentlichen. Ziel dieser Vorbereitungsarbeit ist es,
Sie und Ihre Gesinnungsgenossen auf das Thema weiter zu sensibilisieren,
aber auch das für nächsten Frühling geplante Europäische Symposium für
Bildungsfreiheit inhaltlich vorzubereiten. Gelingt es uns, durchschlagende
Antworten zusammenzustellen und in Form einer Publikation unter die Leute zu
bringen, könnten sich die Verfechter von Staatsmonopolen gezwungen sehen,
sich mit Grundsatzfragen zu befassen. Bis heute werden diese Fragen
arrogant umgangen, resp. etatistisch/totalitär beantwortet.
Bitte scheuen Sie sich nicht, diese Mail weiter zu verbreiten und weitere
Personen(-kreise) einzuladen, sich an dieser Grundlagenarbeit zu beteiligen.
Unsere Kontakte sind begrenzt. Es ist gewünscht, dass vorab viele Eltern,
dann aber auch Entscheidungsträger, Pädagogen, Vordenker, Politiker,
Juristen (und deren Organisationen) mit einbezogen werden. Denn Sie sind es,
die bis anhin – die Interessen der Eltern meistens unberücksichtigt lassend
– die schwerwiegenden Entscheidungen treffen. Das wäre gute Froums-Arbeit.
Sie finden elektronische Unterlagen, ein Planungsprospekt und ein
Anschreiben mit den acht Grundsatzfragen, unter folgendem Link:
http://www.elfor.ch/de.html
Sie können aber auch die hier nachstehenden Fragen direkt beantworten, indem
Sie Ihre Antworten zwischen den Text einfügen.
Wenn Es Ihnen in den nächsten Tagen nicht möglich wäre, zu antworten, lassen
Sie uns bitte wissen, ob wir bis 15. Mai mit Ihrer Antwort rechnen dürfen.
Wir danken für Ihr entgegengebrachtes Interesse und grüssen Sie freundlich
Rudolf Schmidheiny
Koordinator
Schweizer Elternforum
Aubodentstr. 35
8472 Ohringen b/ Seuzach
+41 52 335 10 76
Name:
Vorname:
Adresse:
E-Mail:
Tel.:
Erbetener Antworttermin 15. Mai 2010 an
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GRUNDFRAGEN ZU BILDUNG UND ERZIEHUNG
1.) Was ist Bildung/Erziehung ihrem Wesen nach und in der Praxis?
2.) Sind die Begriffe „Erziehung“ und „Bildung“ hinsichtlich aufwachsender
Kinder qualitativ unterscheidbar und wenn ja, inwiefern?
3.) Wer sollte grundsätzlich und letztinstanzlich verantwortlich/zuständig
für das sein, was Kindern inhaltlich beizubringen ist, wie es ihnen
vermittelt werden soll, dass es ihnen vermittelt wird, wie lange (Tage,
Jahre, Gesamtdauer) Kinder unterrichtet werden und durch wen?
4.) In welchem Masse (vollumfänglich, grösstenteils, gemeinsam mit andern
Rechtsträgern, restriktiv oder gar nicht) sollen Regierungsinstanzen auf
Bildung und Erziehung Einfluss nehmen, insbesondere im Umfeld ausgedehnter
völkischer Migrationsströme und mit den einhergehenden Einflüssen
verschiedenster Kulturen (viele von ihnen mit polarisierenden, das
Zusammenleben und die Wertvorstellungen betreffenden Gegensätzen)?
5.) Nachdem die staatlichen Instanzen während einigen Generationen die
Aufgabe der Bildungsverantwortung fast ausschliesslich wahrgenommen haben
und Eltern dazu angehalten worden sind, ihre Kinder nicht zu unterrichten
oder sich nicht zu bemühen, mit Kindern viel Zeit zwecks formellem Lernen
zu verbringen, dem Staat demnach die ganzen Erziehungsfragen vertrauensselig
überlassen worden sind, wie – sofern die neuerliche Beteiligung der Eltern
an Erziehungsarbeit erstrebenswert erschiene – soll die Umkehrung dieser
Tendenz zum besten Wohl aller Betroffenen (Eltern, Kinder und Allgemeinheit)
in Gang gesetzt werden, wo doch das Bewusstsein der Bedeutung elterlicher
Beteiligung an der Erziehungs-und Bildungsarbeit fast gänzlich abhanden
gekommen ist?
6.) Was befürchten Politik und Verwaltung, dass sie die Bildungsfreiheit
zusehends einschränken (in welchem Bereich, wie, durch wen, was, wie
dauerhaft etc.)?
7.) Wohin müssen strenge staatliche Vorschriften und Kontrollen in den
Bereichen Bildung und Erziehung aller Wahrscheinlichkeit nach führen?
8.) Welche Zustände könnten in einem Land eintreten, in dem Erziehung und
Bildung eine rein private, nicht staatlich geregelte Angelegenheit wäre?
Danke für die Antworten im Namen von Familien




