Aktuelle Oya Ausgabe
Bildungsfreiheit -Bildungsvielfalt
Wir wünschen uns für jeden Menschen die passende Bildungsmöglichkeit. Das bedeutet, zwischen verschiedenen staatlichen oder private Schulen wählen zu können oder auch ganz ohne Schule lernen zu dürfen.
Menschen sollen ihren Fähigkeiten und Neigungen entsprechend an den Orten und mit den Menschen
zusammen lernen können, wie sie es selber wünschen. Bildung bedarf der Freiheit.
Familien müssen gestärkt werden und als natürliche Orte, an denen sich Kinder und Jugendliche aufhalten, geachtet werden. Vorhandene Ressourcen und Fähigkeiten sollten genutzt und vernetzt werden.
Wir wünschen, dass Orte entstehen, an denen sich Menschen treffen und austauschen können, an denen eine Ausstattung mit Lernmaterialien, Büchern, Werkstätten, Musikinstrumenten und anderem zur Verfügung steht und die Raum bieten, gemeinsam tätig zu sein.
Ziel ist eine vielfältige Bildungslandschaft mit einer Kultur des lebenslangen Lernens in Verantwortung für sich, für die Mitmenschen und die Natur und in selbst gewählten sozialen Zusammenhängen.
Freiheit im Bildungswesen,
für den Menschen oder die Institution?
Warum Finnland auch künftig besser abschneiden wird.
Anke Caspar-Jürgens, 2009
Unter diesem Aspekt beziehe ich mich auf den Beitrag von Prof. Dr. Reijo Wilenius (Finnland) (http://www.dreigliederung.de/essays/2002-10-005.html). Er zitiert aus den Bürgerrechten der Europäischen Union, der Europäischen Charta der Grundrechte, Artikel 14 Recht auf Bildung, im ersten Teil. ”Die Freiheit zur Gründung von Lehranstalten unter Achtung der demokratischen Grundsätze … (ist) sicherzustellen,…“.
Das Europäische Forum für Freiheit im Bildungswesen, effe, sieht sich auch dem zweiten Satzteil des Artikel 14 verpflichtet: „ … sowie das Recht der Eltern, die Erziehung und den Unterricht ihrer Kinder entsprechend ihrer eigenen religiösen, weltanschaulichen und erzieherischen Überzeugungen sicherzustellen,…”.


