Kurskontakte 2009
hier sind die Artikel von der Ruprik Anders Lernen in den Kurskontakten zum downloaden
Kurskontakte 164 Anders Lernen - Fall Berenica
Kurskontakte 162 Anders Lernen - Wissensjaeger
Kurskontakte 161 Anders Lernen - Neues Lernen.pdf
Kurskontakte 164 Berenica
Wenn Kinder zu gern lernen
Anke Caspar–Jürgens von der Organisation
„Lernen ist Leben!“ – Bundesverband
Natürlich Lernen! e.V
Wer von uns stellt sich vor, unsere Demokratie sei ernsthaft
bedroht? Tatsache ist, dass Demokratien nur ein Viertel der
Regierungs-Systeme weltweit ausmachen. Was also erfordert der
Erhalt des zarten Pflänzchens Demokratie?
KK163 ALLES als Text.rtf
Wem gehört »mein« Kind?
Schulpflicht: Aneignung unserer Kinder durch den Staat.
(Hauptthema)
Bereits 3000 v. Chr. wurde im alten Babylon das Schreiben geübt. Wenn auch auf Tontäfelchen und in Keilschrift, scheint doch Wesentliches trotz aller Umstürze erhalten geblieben: Nachdem die aristokratischen Schülerinnen und Schüler in der höchsten Stufe der Schule mit etwa fünfzehn Jahren auch den Umgang mit Formularen erlernt hatten, spezialisierten sich die meisten von ihnen auf die Buchhalterei und vermehrten das wachsende Heer der altorientalischen Bürokraten- und Beamtenschaft. Sie hatten einen Katalog von Regeln und Werten zu verinnerlichen – wie etwa -zuverlässig und maßvoll zu sein, so der Altphilologe Markus Hilgert in der Süddeutschen Zeitung vom 8. Mai 2009.
Kurskontakte 161
Kolumne Artikel : „Neues Lernen“ siehe unten)
„Als Super-Wahljahr wird 2009 in die Geschichte eingehen. … Die Wahlbeteiligung jedoch bewegt sich inzwischen nahe der 50-Prozent-Marke. … Was motiviert insbesondere junge Wähler?“ So beginnt eine Einladung der Bertelsmann-Stiftung zu einer Veranstaltung im März.
Was bedeutet es, wenn nur die Hälfte der Bevölkerung zur Wahl geht? Die Hälfte der Wähler geben ihre Stimme „ab“ an knapp 20 % der Bevölkerung, also die Mitglieder von Parteien, die die 5-Prozent-Hürde geschafft haben. Diese wiederum geben ihre Stimme „ab“ an Interessenvertreter. Und bei den 100 % Wählern, von denen man ausgeht, werden 20 % der Bevölkerung nicht zur Kenntnis genommen: die Kinder und Jugendlichen. Vom Wahlrecht, das auch geistig Gehandicapten und dementen Menschen zusteht, werden junge Menschen ausgeschlossen. Fürchten die Erwachsenen das geistige Potenzial der Jugendlichen, das nachweislich in diesem Alter eine später nicht wieder erreichte Qualität gewinnt?



